Schichtplan

Ein Schichtplan legt fest, welche Mitarbeitenden zu welchen Zeiten an welchen Tagen arbeiten. Er strukturiert Arbeitszeiten in Schichten (z. B. Früh-, Spät-, Nachtschicht), sorgt für eine geregelte Besetzung und berücksichtigt betriebliche Anforderungen und gesetzliche Vorgaben.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Schichtplan ist die strukturierte Zuordnung von Mitarbeitenden zu bestimmten Arbeitszeiten und Einsatzorten. Er definiert, wer an welchem Tag welche Schicht übernimmt, etwa Früh-, Spät- oder Nachtschicht. Besonders relevant ist dies in Branchen mit durchgehender oder erweiterten Öffnungs- bzw. Produktionszeiten, wie Gastronomie, Pflege, Produktion, Logistik oder Einzelhandel.
In der Praxis muss ein Schichtplan mehrere Ziele gleichzeitig erfüllen: Sicherstellung der Mindestbesetzung, Abdeckung von Stoßzeiten, Berücksichtigung von Qualifikationen (z. B. Schichtleitung, Schlüsselgewalt) und möglichst faire Verteilung von weniger beliebten Zeiten wie Wochenenden oder Nachtschichten. Zusätzlich sind Abwesenheiten wie Urlaub, Schulungen und Krankheitsvertretungen einzubeziehen.
Rechtlich spielt insbesondere das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) eine Rolle: Höchstarbeitszeit pro Tag und Woche, Mindestruhezeiten zwischen den Schichten, Pausenregelungen, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie ggf. Nachtarbeit müssen beim Erstellen des Schichtplans beachtet werden. Bei tarifgebundenen Betrieben kommen Vorgaben aus Tarifverträgen hinzu, im Einzelfall auch Regelungen mit dem Betriebsrat.
Digitale Zeiterfassung erleichtert den Umgang mit Schichtplänen erheblich. Mitarbeitende stempeln Beginn, Ende und Pausen der Schicht, wodurch automatisch überprüft werden kann, ob die geplanten Zeiten tatsächlich eingehalten werden. Abweichungen wie Mehrarbeit, Schichttausch oder kurzfristige Einsätze werden transparent und können direkt in Zeitkonten, Zuschlagsberechnungen und die Lohnabrechnung überführt werden. Moderne Systeme bieten zudem Schichtplan-Funktionen: Planer sehen Kapazitäten, Verfügbarkeiten und Arbeitszeitkonten in Echtzeit, können Schichten per Drag-and-drop verteilen und Änderungen sofort an die Mitarbeitenden kommunizieren.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen sollte ein Fachanwalt oder Steuerberater hinzugezogen werden.
Häufige Fragen
Der Begriff Schichtplan wird meist verwendet, wenn in klar abgegrenzten Schichten gearbeitet wird, etwa Früh-, Spät- oder Nachtschicht. Dienstplan ist weiter gefasst und bezeichnet jede Form der Einteilung von Arbeitsdiensten, zum Beispiel auch im Büro oder Außendienst.
Zentral ist das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) mit Vorgaben zu Höchstarbeitszeit, Ruhezeiten, Pausen und Sonn- bzw. Feiertagsarbeit. Zusätzlich können Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und individuelle Arbeitsverträge weitere Vorgaben zur Schichtplanung enthalten.
Digitale Zeiterfassung zeigt in Echtzeit, wer tatsächlich arbeitet, und gleicht dies mit dem Plan ab. Viele Systeme kombinieren Schichtplanung, Zeitkonten, Zuschlagsberechnung und Übergabe an die Lohnabrechnung, was Fehler reduziert und Verwaltungsaufwand senkt.
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