Fehlzeiten

Fehlzeiten bezeichnen alle Zeiträume, in denen Beschäftigte trotz bestehender Arbeitsverpflichtung nicht arbeiten, etwa wegen Krankheit, Urlaub, unbezahlter Abwesenheit oder unentschuldigtem Fernbleiben. Sie wirken sich direkt auf Personalplanung, Produktivität und Lohnkosten aus.
Das Wichtigste in Kürze
Fehlzeiten umfassen alle Abwesenheiten von Mitarbeitenden während der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Typische Ursachen sind Krankheit (mit oder ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung), Urlaub, Arztbesuche, Kinderbetreuung, betrieblich angeordnete Freistellungen, Weiterbildungen, Mutterschutz und Elternzeit, aber auch unentschuldigtes Fehlen oder Verspätungen. Für die Praxis ist wichtig, zwischen entschuldigten und unentschuldigten Fehlzeiten sowie zwischen bezahlten und unbezahlten Abwesenheiten zu unterscheiden.
Fehlzeiten haben direkte Auswirkungen auf Produktivität, Servicequalität und Lohnkosten. Hohe Krankenstände oder auffällige Muster (z. B. gehäufte Kurzzeiterkrankungen montags und freitags) erschweren die Einsatzplanung und können auf Überlastung, ungeeignete Arbeitszeitmodelle oder organisatorische Probleme hinweisen. Auch Urlaubsansprüche und Abwesenheiten sind im Blick zu behalten, da das Bundesurlaubsgesetz Mindeststandards setzt und der Arbeitgeber die Einhaltung sicherstellen muss.
Rechtlich relevant sind unter anderem das Arbeitszeitgesetz (Höchstarbeitszeit, Ruhezeiten), das Bundesurlaubsgesetz sowie die Pflicht zur ordnungsgemäßen Dokumentation der Arbeitszeit, etwa im Kontext von Mindestlohnkontrollen. Abwesenheiten beeinflussen Arbeitszeitkonten, Überstunden, Zuschläge und die Lohnabrechnung.
Digitale Zeiterfassungssysteme unterstützen, indem sie Arbeitszeiten, Krankmeldungen, Urlaube und sonstige Abwesenheiten zentral und tagesaktuell abbilden. Abwesenheitsarten lassen sich klar definieren, Genehmigungsprozesse (z. B. Urlaubsanträge) werden standardisiert, und Auswertungen zu Fehlzeitenquoten oder Abteilungen sind mit wenigen Klicks verfügbar. So wird früh sichtbar, wo Engpässe drohen, ob Mehrarbeit steigt oder ob bestimmte Bereiche über- oder unterlastet sind.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen sollte ein Fachanwalt oder Steuerberater hinzugezogen werden.
Häufige Fragen
Sinnvoll ist die Trennung in bezahlte und unbezahlte sowie entschuldigte und unentschuldigte Fehlzeiten. Üblich sind eigene Kategorien für Krankheit, Urlaub, Pflege von Angehörigen, Arzttermine, betriebliche Freistellungen, Elternzeit und sonstige Abwesenheiten.
Fehlzeitenanalysen zeigen Trends und Auffälligkeiten, z. B. hohe Krankenquoten in bestimmten Teams oder saisonale Spitzen. Auf dieser Basis lassen sich Arbeitsorganisation, Personalplanung und Gesundheitsmaßnahmen gezielter steuern.
Urlaub und krankheitsbedingte Ausfälle werden in der Praxis regelmäßig dokumentiert, etwa für Lohnabrechnung, Urlaubsansprüche und Nachweispflichten. Zudem beeinflussen Fehlzeiten die Arbeitszeitnachweise, die u. a. im Zusammenhang mit Mindestlohnprüfungen relevant sein können.
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